Wann direkt mit der Umsetzung eines Dashboards bzw. Tools begonnen werden kann

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Wie ein Dashboard in wenigen Tagen umgesetzt werden kann.

Manchmal ist die Anforderung konkret, die Datengrundlage verlässlich ist und der Überblick über Datenquellen und ggf. angrenzende Themen vorhanden ist, kann die Umsetzung eines Dashboards oder Tools direkt beginnen.

Woran lässt sich erkennen, dass kein umfangreiches Umsetzungspaket erforderlich ist?

Wenn sich alles in einem Tool abbilden lässt, ohne ständig wegen neuer oder angrenzender Themen abbiegen oder unterbrechen zu müssen.

Wenn auch währenddessen neu aufgefallene Anforderungen integriert werden können, ohne weitere Daten zu benötigen.

Wenn Datenqualitätsthemen nicht den Rahmen sprengen und das Tool unnutzbar machen, sondern sich Auffälligkeiten in Übersichten im Tool selbst einfügen lassen.

Dann zeigt sich auch in der finalen Besprechung, dass das Tool die Anforderungen wirklich erfüllt.

Das schließt allerdings später Erweiterungswünsche nicht aus. Da dies sowie evtl. Fragen meist innerhalb der ersten Nutzungszeit auffallen, ist die optionale 30‑minütige Nachbesprechung integriert.

Welches Beispiel eignet sich, um zu zeigen, dass ein einzelnes Tool alle Anforderungen abdecken kann?

Das gilt z. B. für die BWA‑Analyse im Steuerungstool mit drei Dashboards, das an die jeweiligen unternehmensspezifischen Daten angebunden wird:

  • Dashboard 1: Entwicklung über mehrere Jahre bezüglich Umsatz, Gewinn und Kosten
  • Dashboard 2: Kostenanalyse mit bestimmten Quoten
  • Dashboard 3: Steuerung basierend auf Finanzen über die Liquiditätsreichweite in Monaten und Tagen, Simulationsmöglichkeiten, Rohertrag mit Filtermöglichkeiten verschiedener Zeiträume, Ampelfarben, die branchenspezifisch oder phasenweise angepasst werden können.

Welche Faktoren tragen dazu bei, dass solche Fälle besonders schnell lösbar sind?

Dass die Anforderungen klar sind. In der Regel läuft das so, dass ich während der ersten Analyse schon ein gutes Gefühl dafür bekomme, wo welche Anforderungen herkommen und warum und wie die allgemeine Gesamtsituation ist.

Im Endeffekt ist es immer eine Sondersituation, wenn es um Datenanalyse geht. Daten sind in jedem Unternehmen unternehmensspezifisch – selbst bei gleichen ERP‑Systemen.

Es ist generell eine Herausforderung, die Umsetzung abzuschätzen, da sich in der Entwicklung oft noch etwas zeigt. Umso wichtiger ist es, den Rahmen zu definieren, um die Erwartungen mindestens zu erfüllen oder zu übertreffen.

Die konkreten Anforderungen kläre ich direkt im Zusammenhang mit der Umsetzung oder kombiniert mit einer Handlungsempfehlung. Währenddessen erfolgen Rücksprachen, und ich zeige, über welche Erkenntnisse und Auffälligkeiten ich gestolpert bin und wie sich das auswirkt – so können bessere Entscheidungen zur Tool‑Entwicklung getroffen werden, ohne böse Überraschungen am Ende

Das kommt nicht aus dem klassischen Projektmanagement oder reinem Anforderungsmanagement. Wie Umsetzungen wirklich gelingen, erarbeitete ich in 12‑jähriger Umsetzungserfahrung inkl. zielführendem Anforderungsmanagement und jahrelanger ERP‑ und CRM‑Admin‑Erfahrung mit Berührungspunkten zu IT, System‑Dienstleistern/Software‑Anbietern und Anwendern in unterschiedlichen Abteilungen sowie operativer und strategischer Anforderungen.

Datenaufbereitung, Datenqualitätssteigerung, Tests, Update/Importen auf Datenbankebene und Abstimmungen weiß ich, was unklare Anforderungen bewirken und wie diese zu klären sind.

Aus der Umsetzungspraxis heraus halte ich es auch weniger für ein Drama, wenn sich Anforderungen ändern – sondern eher als Zeichen neuer Erkenntnisse im Entwicklungsprozess.

Meist wird dadurch automatisch auch das Gesamtbild vollständiger.

Projekte sollten sich nicht zu lange ziehen, um unnötige Neuanfänge zu vermeiden, denn das kostet unnötig Zeit.

Wenn ein Tool angestrebt wird, zeigt sich das schnell: klare Daten, klare Struktur, klare Ergebnisse. In diesen Fällen erfordert es keine endlosen Projekte, sondern Anforderungskonkretisierung mit anknüpfender Umsetzung.

Vereinbaren Sie einen Termin zur Erstanalyse, wenn Sie ein Tool im Hinterkopf haben, das überfällig ist, automatisiert werden soll: Terminvereinbarung.

Profilbild Maria Meißner

MM - Maria Meißner:

Als Business-Analyst | Excel-Junkie | Realisierungs-Komplizin begeistern mich praxisnahe Umsetzungen, die zeitnah messbare Effekte für das Tagesgeschäft und den Unternehmenserfolg bringen. In den letzten 12+ Jahren durfte ich zahlreiche Projekte erfolgreich umsetzen - trotz Hürden, die das Tagesgeschäft mit sich brachte. Mir machen genau die Themen Spaß, die andere lästig finden: Datenqualität, Datenaufbereitung, Excel-Automatisierung und Anforderungsmanagement.

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Hinweise

Alle in den Blogartikeln und auf der gesamten Website genannten Systeme, Tools und Dienstleister dienen lediglich als Beispiele und stellen keine bezahlte Werbung dar. Bezahlte Werbung wird entsprechend gekennzeichnet.

Mit den Begriffen „Excel“, „Power BI“, „Outlook“ und „Access“ sind Produkte der Microsoft Corporation gemeint, häufig in Kombination mit Microsoft 365 (M365). Es besteht keine Partnerschaft mit Microsoft.

Meine Inhalte basieren auf eigenen Erfahrungen und praktischen Umsetzungen und stellen keine Datenschutz-, steuerliche oder unternehmensspezifische Beratung dar.