
Prioritäten werden oft als Argument genutzt.
Tatsächlich sind sie selten eines.
Wenn „Priorität“ zum Totschlagargument wird
Themen werden verschoben, vorgezogen, zurückgestellt oder fallengelassen.
Begründung: Dringlichkeit anderer Themen.
Das Ergebnis: Widersprüche, offene Enden, Verzögerungen.
Wenn mit „Prioritäten“ argumentiert wird, weitere Argumente jedoch nicht folgen, lohnt es sich genauer hinzusehen.
Sinnvolle Priorisierung oder Macht?
Manchmal sind „Prioritäten“ nur subjektive Vorteile einzelner Personen oder Abteilungen – auf Kosten anderer.
Das hat nichts mit echtem Unternehmensnutzen zu tun.
Dafür wäre das Gesamtbild entscheidend.
Es geht nicht um Optimierung, sondern um Macht.
Fragen, die das sichtbar machen
Auch wenn sie oft unbequem sind.
- Sind Argumente schlüssig und klar benennbar?
- Wer profitiert, wer zahlt den Preis?
- Welchen messbaren Input und Output hat das Vorhaben?
- Gehen Gespräche immer wieder in eine völlig andere Richtung?
- Wie wird mit Gegenargumenten umgegangen – sachlich oder emotional?
Es ist stärker verbreitet, als ich vermutete: „Priorität“ als Argument schlechthin.
Kennen Sie solche Situationen?
Nächster Schritt
Vereinbaren Sie einen Termin zur Erstanalyse, wenn Umsetzungen bisher liegen blieben oder mehr Tempo brauchen: Terminvereinbarung.