
Social Media liefert gute Beispiele dafür, was auch im Unternehmensalltag passiert: über Abwertung des anderen, das eigene Vorgehen aufzuwerten.
Hier sind es z. B. Nachrichtenauszüge, Strategien oder bestimmte Tools (z. B. Excel).
Teilweise passiert das so selbstverständlich, dass es sogar es als souverän beklatscht wird.
Typische Muster von Abwertung
Abwertungen folgen oft diesen Mustern:
„Das ist eine nette Bastellösung, aber weit weg von modernen Standards.“
„Das ist eher operatives Gefrickel als ernsthafte Digitalisierung.“
„Wer Excel nutzt, hat strukturelle Probleme.“
Wirkung in Zusammenarbeit und Umsetzung
Abwertungen sind dysfunktional, gehen auf Kosten anderer.
In der Zusammenarbeit führen sie zu Vertrauensverlust und Rückzug statt Beteiligung.
In Umsetzungen geht dadurch Tempo verloren, Projekte bleiben liegen, weil Argumente durch Beschämung ausgehebelt werden.
Warum Abwertung so wirksam ist
Da Abwertung alltäglich und offenbar normal ist, fällt sie oft nicht auf.
Das macht sie wirksam.
Und bleibt dennoch unsouverän.
Der erste Schritt
Es bemerken, ist der erste wesentliche Schritt.
Nächster Schritt
Vereinbaren Sie einen Termin zur Erstanalyse, wenn sie das bemerkt haben und mehr zu Lösungsmöglichkeiten erfahren möchten: Terminvereinbarung.