Power BI wird gefeiert – und oft falsch eingeführt.

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Power BI suboptimal während Excel optimal läuft?

Ich habe Power BI bisher meist suboptimal statt zielführend im Einsatz gesehen.

Ob Mittelstand oder Konzern, Power BI wird häufig an manuelle Excel-Exporte angebunden und Reports werden einzeln abgebildet.

Die Folge: Es fehlen der Gesamtüberblick über Bestehendes (Reporting, Analyse, KPIs, noch nicht umgesetzte Optimierungen), Kenntnisse aktueller Anforderungen und eine Datenstrategie einhergehend mit Berechtigungskonzepten, Datenqualität usw.

Ich war vermutlich deshalb so verwundert als ich erstmals die Anbindung von Power BI an manuelle Excel-Exporte sah, weil ich es bereits Jahre zuvor gewohnt war, Dashboards und Analyse-Tools mithilfe von Excel komplett zu automatisieren – und Daten direkt aus den Systemen zu ziehen. Nur, um dann mit Power BI wieder einen Rückschritt an manuelle Excel-Exporte machen, statt Vollautomatisierung?

Während die Nutzer der vollautomatisierten Excel-Reports zufrieden waren und deren neue Ideen nach und nach umgesetzt wurden, rollten die Power-BI-User mit den Augen, wenn nur jemand „KPIs“ sagte.

Kein Wunder. Auf Fehler liefen Excel-Reports vielleicht mal beim Jahreswechsel oder Systemproblemen, mit Power BI ohne Datenanbindung ans System gab es hingegen ständig Aktualisierungsprobleme.

Der Zeitaufwand war für die Nutzer nicht nur höher, sondern „Power BI als neues Tool“ hatte seinen schlechten Ruf weg.

Vielmehr ist es abhängig vom Ist-Stand, den aktuellen Anforderungen und grundlegenden unternehmensspezifischen Themen wie Datenqualität, Datenaufbereitung, Datenstrategie – egal, ob die Automatisierung von Dashboards, Reporting und Analysen in Excel oder Power BI erfolgen soll.

Beispiel:

Es kann bei überschaubaren Daten wie einer Betriebswirtschaftlichen Auswertung (BWA) zwar Sinn machen, Dashboards und Analysen an Excel-Exporte anzubinden.

Die Datenanbindung ans System sollte allerdings Voraussetzung sein, wenn sich das Reporting oder wiederkehrende Analysen auf tausende Datensätze mit Artikel- oder Auftragsdaten beziehen.

Mit Excel geht mehr als die meisten Unternehmen nutzen und auch wenn viele Unternehmen von nahezu 0 auf BI-Tool wollen – nach dem Motto „wenn dann richtig“, kommt eine zielführende Einführung eines BI-Tools wie auch eine Automatisierung von Reporting und Analyse nicht um grundlegende Themen wie z. B. Datenqualität, Datenaufbereitung, Datenstrategie herum.

Das heißt jedoch nicht, dass das zum Riesen-Vorprojekt werden muss, sondern kann durchaus dazu begleitend laufen.

Es liegt nicht am Tool, sondern am Fundament. Dieses besteht aus Datenqualität, Datenaufbereitung, Berechtigungskonzepten, Datenstrategie und unternehmensspezifischen Einflussgrößen (was schon da ist, was wirklich gebraucht wird).

Dann können Excel oder Power BI oder beides in Kombination oder ein ganz anderes Tool oder Vorgehen sinnvoll sein.

Sie sind unschlüssig, was für Sie besser passt oder wollen mit mir arbeiten? Dann vereinbaren Sie sich Ihren Termin zur Erstanalyse und wir sprechen unverbindlich darüber: Terminvereinbarung.

Profilbild Maria Meißner

MM - Maria Meißner:

Als Business-Analyst | Excel-Junkie | Realisierungs-Komplizin begeistern mich praxisnahe Umsetzungen, die zeitnah messbare Effekte für das Tagesgeschäft und den Unternehmenserfolg bringen. In den letzten 12+ Jahren durfte ich zahlreiche Projekte erfolgreich umsetzen - trotz Hürden, die das Tagesgeschäft mit sich brachte. Mir machen genau die Themen Spaß, die andere lästig finden: Datenqualität, Datenaufbereitung, Excel-Automatisierung und Anforderungsmanagement.

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Meine Inhalte basieren auf eigenen Erfahrungen und praktischen Umsetzungen und stellen keine Datenschutz-, steuerliche oder unternehmensspezifische Beratung dar.